Autopsiebericht

Finn starb an inneren Blutungen. Er muss irgendwann Mäuse- und Rattengift gefressen haben und hatte dadurch eine Blutgerinnungsstörung. An dem Abend, als er verschwand, wurde er von einem Auto angefahren, was durch ein stumpfes Trauma und abgewetzte Krallen und durch meine Beobachtung (ein Auto das von Zeneggen Richung Visp fuhr, kurz stehen blieb und gleich weiter fuhr), als sehr wahrscheinlich angenommen werden kann. Durch diesen Aufprall erlitt er innere Blutungen, die sich durch das Gift in seinem Organismus als tödlich erwiesen. Er hatte auch noch diverse andere Verletzungen, die durch den Zusammenstoss mit dem Auto entstanden sein könnten. Wäre er nicht von dem Auto angefahren worden, hätte ich die Vergiftungserscheinungen erkennen können, man hätte ihm ein Gegenmittel geben können und er würde heute noch leben.
Ich vermute Finn hat versucht nach Hause zu kommen, da wo man ihn fand wäre er auf dem richtigen Weg gewesen. Durch seine Verletztungen hat er es aber nicht weit geschafft und ist dort gestorben, wo man ihn gefunden hat. Durch die inneren Blutungen hat sein Gehirn zu wenig Sauerstoff bekommen und er ist quasi eingeschlafen. Die Tierärzte meinen, dass er zum Glück nicht all zu sehr leiden musste. Der Tod durch Vergiftung ist sonst ein langwieriger und qualvoller Tod.

Laut Auskunft der Tierärzte, ist dieses Gift nicht mit dem Ziel andere Tiere, außer Mäuse und Ratten, zu töten ausgelegt worden, da dieses Gift erst nach ca. einer Woche wirkt und es mit der Gabe von Vitamin K wieder unschädlich gemacht hätte werden können.