Name: Mounty
DOB: 01.01.2001 - 06.12.2014
Geschlecht: Rüde
Rasse: Berger Blanc Suisse
Stockmaß: 68 cm
Gewicht: 35 kg
Prüfungen: BG-A


Mit ca. drei Monaten kam Mounty zu uns. Seine Vorbesitzer bekamen eine Tierhaarallergie und mussten ihn weggeben. Wenn er nicht so erfolgreich vermittelt worden wäre, wäre er ins Tierheim gekommen.

 

Mounty ist eine unglaubliche Bereicherung für unser Leben. Er bringt mich immer wieder zum Lachen und spendet Trost, wenn es mir einmal nicht so gut geht. Durch seine sensible Art, merkt er immer, wann wir seinen Beistand brauchen. Wir möchten ihn nie wieder in meinem Leben missen.

 

Eigentlich gehört Mounty meinem Vater. Doch das Schicksal wollte, dass ich für Papa bei einem Turnier einspringen musste und seither habe ich die Ausbildung übernommen.
Von 2001 bis 2003 waren wir beim Hundesportverein in Bludenz. Gemeinsam als Team bestritten Mounty und ich sehr erfolgreiche BGH-Prüfungen.
Parallel dazu, gingen wir auch in die Hundeschule von Ruth Hochstätter. Dort gefiel es uns viel besser und wir lernten auf angenehmere Weise was für ein schönes Miteinander wichtig ist.

 

Zwischendurch besuchten wir diverse Seminare. Unter anderem "Nasenarbeit-Hirnarbeit" mit Anne Lill Kvam (Mai 2004) und "Fährtenkurs" mit Renate Wagner (Juni 2008).

 

Seither sind wir der Fährtenarbeit treu geblieben. Es macht uns immer noch viel Spaß und wir stellen uns immer wieder neuen Herausforderungen. Am liebsten mag er Futterfährten, die er mit einer unglaublichen Präzision ausarbeitet, kein Krümel wird „überrochen“.


Wir versuchten uns auch in der Retrieverarbeit. Doppelmarkierungen, Einweisen und Freiverlorensuchen gehören zu unserem Repertoire.


Da er kein sehr quirliger Typ ist, ist Nasenarbeit nach wie vor seine Lieblingsbeschäftigung.

Sein Name Mounty leitet sich von der kanadischen Polizei, der Royal Canadian Mounted Police, den sogenannten Mounties, ab.
Eigentlich ist er ein amerikanisch-kanadische weißer Schäferhund, doch diese Rasse gehört mittlerweile zu den weißen Schweizer Schäferhunden.

 

Seit Finn bei uns eingezogen ist, ist Mounty aufgeblüht. Er ist der große Onkel und spielt viel mit Finn. Weiß aber, dass er seine Kräfte zurück halten muss und mit dem Fliegengewicht vorsichtig umgehen muss.

Zurzeit kämpfen wir ein wenig mit seinem Gesundheitszustand. Der alte Herr hat Schmerzen in den Gelenken, wird langsam immer blinder und hört kaum etwas. Wir setzen alles daran, dass er so lange wie möglich ein schönes Leben hat.